Freitag, 4. Januar 2013

Über gute Vorsätze und einen Brief an sein Zukunfts-Ich



Nachdem nun die letzten Verwandten besucht, der letzte Rest Sekt getrunken und alle Kater wie Schlafdefizite auskuriert wurden ist es nun an der Zeit sich der Zukunft zu zuwenden. Silvester dient ja oft zum beliebten Jahresrückblick, nicht nur wurden die Ereignisse des Jahres 2012 in Fernsehshows lang und breit getreten, auch ein persönliches Fazit schließt sich meist dem Jahreswechsel an. Es ist auch nicht schlecht, einmal einen kurzen Überblick zu bekommen was man nun auf seinem emotionalen und materiellen Haben- und Sollseite hat, wenn es nicht immer in der  unweigerliche Schlussfolgerung das Verfassen von guten Vorsätzen zu Neujahr enden würde.  Aber da wir heute nun schon den vierten Januar haben und alle Vorsätze die nur halbherzig befolgt und daher schon wieder vergessen wurden, drückt das schlechte Gewissen: "Ich sollte aber..."

Doch nun die gute Nachrichte: Vergesst es! Wenn die meisten Vorsätze nicht mal zwei Tage überleben, dann ist es nicht das was man wirklich will und deshalb habe ich mir eine Methode ausgedacht wie man positiv in die Zukunft schauen kann und sich ohne schlechtes Gewissen auf das wirkliche Leben und nicht das "Sollleben" einstimmen und sich erfolgreich beeinflussen kann.


Ich nenne es: "Brief an mein Zukunfts-Ich"
Dieser Brief wird von mir jetzt geschrieben und danach an mein Zukunfts-Ich "versendet".
Wie das geht, fragt ihr euch? Es ist gar nicht schwer, es ist genauso wie mit Brieffreunden die wir alle mal als Kinder oder Jugendliche hatten.
Der Brief  besteht aus zwei Teilen, im ersten Teil beschreibt ihr eure jetzige Situation z.B. wie es euch jetzt gerade geht, welchen Job ihr gerade habt, ob ihr mit jemanden zusammen seid, welche Haarfarbe und Kleidergröße ihr habt, harte Fakten und/oder  auch an weichen Gefühlen, eben alles was euch wichtig erscheint.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/90/Johannes_Vermeer_-_A_Lady_Writing_a_Letter_-_WGA24650.jpg
Im zweiten Teil des Briefe schreibt ihr nun auf was ihr euch nun für die Zukunft wünscht, ich z.B. möchte einen Brief an mein Zehnjahre Älteres Zukunfts-Ich schicken, nun schreibe ich alles auf was ich mir wünsche was in ZehnJahren alles  in Erfüllung gehen soll. z.B. einen besser Bezahlte Arbeit oder Kinder oder ein Haus im Grünen oder Gesundheit. eben was für euch wichtig ist. Das ist wieder mal das Schöne an diesem Projekt, man kann nichts falsch machen, da wir alle unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche haben, gibt es hierbei kein richtig oder falsch.
Es muss auch nicht ein zehn jähre Älteres Ich sein, es kann auch ein Ein Jahr älteres ich sein, oder ein 50 Jahre älteres Ich, wiederrum ist hierbei alles erlaubt.
Nur was man nicht vergessen sollte versiegelt euren Brief an euch selbst, verseht ihn mit einem Datum, das kann dann zum Beispiel so aussehen: " Brief an die Zukunfts-Bianca, nicht öffnen vor Silvester 2023!" und bewahrt ihn gut an einer Stelle auf die selbst nach zehn Jahren oder länger noch für euch erreichbar und sicher bewahrt ist. 

Ich wünsche euch in der Zukunft viel Spaß und reiche Erkenntnisse über euren Brief aus eurer Vergangenheit.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cb/Fran%C3%A7ois_Dumont_-_Mademoiselle_de_Montbrizon_-_Walters_38337.jpg

1 Kommentar:

  1. Ich habe Dich bei einem Stöckchen getaggt!
    Würdest Du mir die Ehre erweisen? ;-)

    http://ninianesblog.blogspot.de/2013/01/11-fragen.html

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Danke für deinen Kommentar! Ich freu mich schon ihn zu lesen.